Automatisiertes Stammdaten-Management:
Schnell und fehlerfrei mit der ClassCockpit Cloud

Normteile, Mechanik-, Elektrokomponenten und mehr: In den Materialstammdaten eines mittelständischen Maschinenherstellers finden sich mit den Jahren schnell 50.000 bis 200.000 Datensätze zu allen Bauteilen, die früher gebraucht wurden oder aktuell zum Einsatz kommen. Entsprechend aufwendig und fehleranfällig ist die Anlage und Pflege der Stammdaten. Ein ERP-AddOn kann hier den Alltag extrem vereinfachen.

Der Blick in die Praxis zeigt: Bereits beim Anlegen eines neuen Datensatzes für ein Norm- oder Katalogteil können kleine Tippfehler zu großen Komplikationen führen. Legt beispielsweise ein Konstrukteur den neuen Datensatz für ein Linear-Kugellager an, sollte er sich möglichst präzise an die einheitlichen Merkmale und Klassifizierungen nach dem internationalen eCl@ss-Produktdatenstandard halten. Ansonsten könnte der Einkauf das falsche Produkt beschaffen. Oder sein Kollege findet das Bauteil später nicht in der Datenbank des ERP. Die Folge: Er wird eine Dublette anlegen, und ein weiterer Beschaffungsprozess startet. Im Lager finden sich dann zwei identische Produkte unter verschiedenen Bezeichnungen in verschiedenen Regalen.

Datenqualität auf der Kippe

Wer also Produktdaten manuell erfasst, braucht viel Fachwissen und Disziplin. Datenblätter und Produktkataloge der Hersteller dienen als Orientierung, aber die Definition der korrekten Werte im ERP bleibt eine Herausforderung. Keine guten Voraussetzungen für eine langfristige Sicherung der Datenqualität und die anwendungsübergreifende Datenkonsistenz. Ein Datenabgleich wiederum ist sehr zeit- und kostenaufwändig.

Abhilfe schafft hier das AddOn ClassCockpit Cloud. Die von itelligence und D&TS entwickelte Lösung kommt aus der Praxis und automatisiert die Erfassung und Pflege der Stammdaten. Alle Merkmale, Klassen und Materialkurztexte (gemäß eCl@ss) stehen SAP-konform zur Verfügung. Der Konstrukteur oder die Stammdatenabteilung können ein benötigtes Teil nach verschiedenen Kriterien suchen. In den Ergebnissen lassen sich einzelne Daten auf Ebene der Merkmale miteinander vergleichen und die Unterschiede leicht erkennen ‑ etwa alle verfügbaren Durchmesser bei einem Kugellager. Das Ergebnis wird zusätzlich mit bestehenden Materialien aus dem Backendsystem verglichen. Mögliche Dubletten sind grafisch hervorgehoben.

Effizienz klassifiziert

Ist das gesuchte Teil mit den erforderlichen Merkmalswerten nicht im ERP vorhanden, kann es der Anwender guten Gewissens anlegen – mit einem Klick. Dabei wird automatisch geprüft, ob die Klasse und die erforderlichen Merkmale bereits im SAP vorliegen. Wenn nicht, werden diese von der Software angelegt. Zusätzlich wird das neue Material komplett nach eCl@ss auf Deutsch und Englisch klassifiziert. Ab jetzt sind die Materialstämme mit den erforderlichen Grunddaten und der Klassifizierung im ERP verfügbar. Wichtig bei verteilten Produktionsstandorten: Falls ein anderer Anwender, egal von wo, eine Suche mit denselben Parametern in der Cloud durchführt, erhält er einen Hinweis auf eine mögliche Dublette.Nicht nur bei der Neuanlage von Stammdaten führt die ClassCockpit Cloud zu spürbarer Arbeitserleichterung und Fehlervermeidung. Auch bei der Verbesserung der Datenkonsistenz hilft das AddOn durch die einheitliche Klassifizierung bestehender Stammdaten. Dafür existieren im ISO/IEC-normenkonformen Industriestandard eCl@ss derzeit etwa 41.000 Produktklassen und 17.000 eindeutig beschriebene Merkmale, die nur vier Klassifizierungsebenen zur Einordnung benötigen. Eine hohe Datenqualität – auch bei den Materialstammdaten – kann sich übrigens zum echten Wettbewerbsvorteil entwickeln. Denn Digitalisierung und Industrie 4.0 leben von konsistenten Daten. Nur so sind beschleunigte, automatisierte Prozesse überhaupt möglich.

Ansprechpartner

Florian Sackmann
Industry Manager
itelligence AG

Telefon:
+49 800 480800-7


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